Politik

SRG-Initiative: Vox-Nachbefragung widerlegt Bundesrat Rösti

Gemäss der Vox-Nachbefragung zur SRG-Halbierungs-Abstimmung vom 8. März 2026 lassen sich aus dem Ergebnis keinerlei Kürzungsvorgaben an die SRG ableiten. Das deutliche Nein beruht auf dem Wunsch nach einer starken und unabhängigen SRG.

Die tendenziösen Aussagen von Bundesrat Rösti nach der Abstimmung werden durch die Befragung widerlegt. Auch die Ausgewogenheit der SRG-Berichterstattung, die durch unabhängige Studien belegt ist, war kein relevantes Thema für die Wählenden. Die Bevölkerung wünscht nebst Information, Bildung und Kultur auch ein qualitativ hochstehendes Unterhaltungs- und Sportprogramm. Fast 80% der Nein-Stimmenden (und rund ein Viertel der Ja-Stimmenden!) ist gemäss der vox-Analyse nicht der Meinung, dass die SRG strengere Vorgaben zu ihrem Auftrag erhalten oder das Programm reduzieren soll.
Nebst regionaler Solidarität und Seriosität war den Nein-Stimmenden die Förderung und Sichtbarmachung der Schweizer Kultur ein wichtiges Argument (62%).

Der ARF/FDS wird auf Basis dieser Erkenntnisse die politischen Forderungen von Suisseculture und Cinésuisse unterstützen und den Dialog mit den SRG-Verantwortlichen fortsetzen.

Weiterführende Informationen: u.a. Republik-Artikel von Daniel Binswanger vom 2.5.26

Link zur Vox-Analyse der Resultate vom 8. März (Abschnitt SRG S.32-41)

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